BIOGRAPHIE

Hannah Stoll, geboren in München, absolvierte ihre Abiturprüfung an einem musischen Gymnasium u.a. auf ihrem damaligen Hauptinstrument Klavier. Noch während der Schulzeit begann sie mit dem Saxophonspiel, konzentrierte sich aber erst später vermehrt auf das Saxophon. Prägend hierfür war ein gemeinsamer Auftritt mit dem Ensemble „Blechschaden“ der Münchner Philharmoniker.
Sie war Alt-Saxophonistin in der Big-Band der Ludwig-Maximilians-Universität München unter der Leitung von Prof. Joe Viera und wurde 2004 zu einer Arbeitsphase des Jugendjazz-Orchesters der Bundesrepublik Deutschland (Bujazzo) eingeladen. An der Universität der Künste Berlin studierte sie Saxophon bei Detlef Bensmann und Johannes Ernst.

Sie spielte in diversen sinfonischen Blasorchestern unter namhaften Dirigenten dieses Genres, wie Peter Kleine Schaars, Thomas Doss, Arend zu Hoene, Markus Theinert, Thomas Clamor, Hermann Bäumer.

Als Erasmus-Stipendiatin verbrachte Hannah Stoll ein Studienjahr an Norges Musikkhøgskole in Oslo/Norwegen, wo sie Unterricht bei Geir Holm und Vibeke Breian erhielt.

Zum weiteren Ausbau ihrer künstlerisch-instrumentalen Fähigkeiten studierte sie zuletzt an der Hochschule für Musik und Theater Rostock klassisches Saxophon bei Detlef Bensmann, Jazz-Saxophon bei Uwe Steinmetz und Klarinette bei Prof. Thomas Widiger.

Seit 2007 arbeitet Hannah Stoll neben ihrer Tätigkeit als Saxophonistin auch als Musikpädagogin, da es für sie wichtig und bereichernd ist, Menschen für Musik zu begeistern.

Seit dem Sommersemester 2013 hat sie einen Lehrauftrag im Fach Saxophon an der HMT Rostock.
Hannah Stoll erhielt von April 2013 bis Dezember 2014 das Caspar-David-Friedrich-Stipendium, welches für besonders qualifizierte künstlerische Nachwuchskräfte vom Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur in Mecklenburg-Vorpommern vergeben wird.
Im Dezember 2015 erschien ihre Debüt-CD mit Welt-Ersteinspielungen des deutschen Saxophon-Pioniers Gustav Bumcke beim Label rimerecords des Berliner Musiverlages Ries&Erler in Koproduktion mit Deutschlandradio Kultur.